Der Graf von Luxemburg von Franz Lehár
Im 49. Jahr der Seefestspiele Mörbisch feiert „Der Graf von Luxemburg“ seine Premiere auf unserer Seebühne. Bei der Uraufführung im Theater an der Wien wurde „Der Graf von Luxemburg“ mit stürmischem Beifall aufgenommen und nahm nach über 300 Vorstellungen en suite seinen Siegeslauf um die Welt. Franz Lehár schuf eine effektvolle Partitur, schillernd zwischen lyrischen und stürmischen Musiknummern und hinreißende Ensembleszenen, deren Bühnenwirksamkeit bis heute ungebrochen ist und für dessen Inszenierung es keinen besseren Ort als die Seebühne Mörbisch gibt.
Melodien wie die Walzer „Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen“ und „Bist Du’s, lachendes Glück“ oder das Lied vom „Mädel klein, Mädel fein” u.a. wurden zu Evergreens der klassischen Operette, die auch 97 Jahre nach der Uraufführung nichts von ihrem Reiz eingebüßt haben.
Intendant Prof. Harald Serafin ist es gelungen, den Direktor des Klagenfurter Stadttheaters, Herrn Dietmar Pflegerl, erstmals für eine Inszenierung in Mörbisch zu gewinnen.
Inhalt
Der Graf von Luxemburg
von Franz Lehár
Paris um die Jahrhundertwende – eine heitere Gesellschaft von Malern und Künstlern unterhält sich über die berühmte Sängerin Angèle Didier und ihren Gönner, Fürst Basil Basilowitsch. Hinter vorgehaltener Hand wird von einer bevorstehenden Hochzeit gesprochen, doch dieser Heirat steht die bürgerliche Herkunft der Sängerin im Wege. Der Fürst lässt sich dadurch nicht beirren und plant für seine Geliebte eine Scheinehe zwischen ihr und dem Grafen von Luxemburg, René. Angèle lässt sich mit der Aussicht auf einen Adelstitel auf diesen Vorschlag ein und den verarmten René kann der Fürst mit 500.000 Francs locken.
Getrennt durch eine Staffelei geben sich die beiden das Ja-Wort und halten sich an die von Basil Basilowitsch gestellte Bedingung sich während dieser Scheinehe nie zu sehen. Doch das Schicksal will es, dass René Angèle bei ihrer letzten Vorstellung sieht und sich sofort in sie verliebt. Ohne zu wissen wer sie ist umwirbt er sie und lässt ihr Herz höher schlagen. Basil will diesem Werben ein Ende setzen und gibt seine Verlobung mit Angèle bekannt.
Am nächsten Morgen treffen sich die beiden Liebenden wieder und dieses Mal ist die Liebe und die Leidenschaft stärker als die Vernunft.
Besetzung 2006
Rudolf Bibl, Musikalische Leitung
Dietmar Pflegerl, Inszenierung
Rolf Langenfass, Bühnenbild und Kostüme
Giorgio Madia, Choreografie
Susanne Felicitas Wolf, Dramaturgie
Michael Suttner, Rene Graf von Luxemburg
Thomas Piffka, Rene Graf von Luxemburg
Harald Serafin, Fürst Basil Basilowitsch
Alfred Sramek, Fürst Basil Basilowitsch
Marika Lichter, Gräfin Stasa Kokozow
Sigrid Hauser, Gräfin Stasa Kokozow
Marko Kathol, Armand Brissard
Ruth Ohlmann, Angèle Didier
Gesa Hoppe, Angèle Didier
Anja-Nina Bahrmann, Juliette Vermont
Ana-Maria Labin, Juliette Vermont
Stephan Paryla, Sergej Mentschikoff
Franz Leitner, Pawel von Pawlowitsch
Johannes Beck, Pèlègrin
Tickets
Joseph Haydngasse 40/1
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Tel.: +43 / 2682 / 66210-0
Fax: +43 / 2682 / 66210-14
Anfang Juni bis Ende August:
Seebühne Mörbisch
Tel.: +0043 (0) 2685 / 81 81
Fax: +0043 (0) 2685 / 83 34
Pressetext der Seefestspiele Mörbisch, Bearbeitung: Heiteres