(2.1.2006; OFF TOPIC)
Die Redaktion von Heiteres.com wünscht dem „Musikantenstadl“-Moderator, Karl Moik, nach seinem Schwächeanfall nach dem „Silvesterstadl“, baldige Genesung.
Bekanntlich musste sich Karl Moik bereits vor zwei Jahren einer Bypass-Operation unterziehen.
Samstag, 31.12.2005, 20.20 Uhr: Schon zu Beginn des „Silvesterstadls“ wirkte Karl Moik erschöpft. Er sagte: „Guat geht’s ma net...“ Jeder dachte, er sagt das, weil das jetzt sein letzter „Stadl“ ist.
20.25 Uhr. Komiker Hias erscheint zu früh auf der Bühne. Karl Moik wimmelt ihn ab. „Zuerst begrüße ich die Zuschauer...“ Und dann: „So, jetzt kannst kommen!“
In den nächsten Stunden sagen ihm viele Musiker, wie leid ihnen sein Abschied tut, wodurch Karl Moiks seelischer Kummer nicht geringer wird...
Kurz vor Mitternacht. Karl Moik sagt den Silvester-Countdown zu früh an. 10,9,8... Die Regie korrigiert ihn. So etwas ist ihm noch nie passiert.
Es war eine Konzentrationsschwäche.
Angeblich musste Karl Moik während seiner Abschiedssendung immer wieder raus an die frische Luft. Die heißen Scheinwerfer, der Streß der Livesendung, die Wehmut angesichts des immer näher rückenden Abschieds – das alles hat ihm dermaßen zugesetzt, wie es vorher kein Mensch erahnen konnte.
Nach 1 Uhr. Zusammenbruch. Karl Moik wird – nachdem er über fünf Stunden lang live moderiert hat - ins Klagenfurter Spital eingeliefert. An seiner Seite: seine Frau Edith.
Karl Moik ging es den ganzen Abend über nicht gut. Aber, er wollte seine vielleicht letzte, große Fernsehshow professionell über die Bühne bringen.
Für Karl Moiks Gesundheit kann es ein Segen sein, dass er den „Musikantenstadl“ jetzt nicht mehr moderieren darf.
Er hat seines geleistet. Und zwar Jahrzehnte lang. Er soll sich zurück ziehen, Ruhe geben – und (halbwegs) gesund weiter leben!
Seine Familie braucht ihn mehr, als die Fernsehzuschauer.