heiteres

bild

Stimmungshit aus Wien
Gerald Vukits singt "Die kleine Kneipe",
"Feierabend", "Dankeschön" uva.

[Bild unter Hauptmenü]

 News

 Gerald-Vukits-Show

 George Nachtigall

 Referenzen

 Termine

 Kontakt

Soll Karl Moik aus dem Fernsehen verschwinden?

(10.2.2005)
Welch’ brutale Schlagzeile...

Der heutigen Kronen-Zeitung entnehme ich, dass Karl Moik mit seinem „Musikantenstadl“ noch in diesem Jahr aufhören „könnte müssen“. Sein Vertrag läuft aus. Kostengründe. Quoten. Herzinfarkt. Grippe. Heuschnupfen. Bla-bla.

Kurzum: Abschied schon beim diesjährigen Silvesterstadl? Aus persönlichen Gründen mag ich den Karl Moik nicht so sehr. Wenn es mir irgendwie möglich ist (Ich meine: Alternativprogramm-mässig) schaue ich ihm nicht eine Sekunde lang zu.

Ich finde ihn nicht besonders witzig und unterhaltsam. Ich denke, dass er nicht allen Talenten eine Chance gibt und knallhart sein kann. Außerdem halte ich nichts von aufgelegter Playback-Musik und blonden Kunst-Bläsern. Stefan Mross ist mir vollkommen Wurscht. Stefanie Hertel sehe ich überall anders auch. Die Volksmusikanten aus diversen Fremdenverkehrs-Orten klingen für mich zum Teil alle gleich. Und so weiter.

Dennoch würde ich einen (von manchen ersehnten) TV-Abschied von Karl Moik und seinem „Stadl“ reflexartig verneinen. Denn, bis auf diverse Dokumentationen über den „2. Weltkrieg“ erinnert mich im Fernsehen heute praktisch nichts mehr an die unvergesslichen, trauten Fernseh-Abende mit meinen zwischenzeitlich verstorbenen, unheimlich lieben Großeltern.

Mein Gott...

Damals gab es den Peter Alexander, damals gab es die Anneliese Rothenberger - und damals gab es auch schon den Karl Moik. Seit dem Jahre 1981 – also seit fast 25 Jahren (!) - gibt es diesen zähen Karl Moik im „Musikantenstadl“. Zunächst mit dem Hias. In den Folgejahren leider mit weit weniger Witz.

Und dennoch ist es sehr schön, zumindest das Gefühl zu haben, dass ich den Moik - die letzte aktive Fernseh-Erinnerung an meine Großeltern - immer dann aufdrehen könnte, wenn ich nur wollte. Diesen sympathischen Spaghetti-Fresser – „Und jetzt Kusch!“

Kurzum: An der Quote soll’s nicht liegen. Da bei der TV-Quote ohnedies nicht ermittelt wird, wie viele tatsächlich zuschauen, sondern nur, wie viele gerade aufgedreht haben, lass’ ich den Moik ab sofort auch in meinem Wohnzimmer zu. Versprochen!

Eben ohne Ton.

Impressum/AGBs
Heiteres.com ist ein Projekt von
Vukits.com
(c) Alle Rechte vorbehalten: Heiteres.com, Gerald Vukits, A-1220 Wien



Wartung Hilfe